Muster – woran erkenne ich sie? – Teil I


Jeder von uns hat mehr oder minder versteckte Muster. Die einen bemerken wir z.B. wenn wir jedes Mal super nervös und angstbeladen (nicht das übliche Lampenfieber) vor einer Gruppe von Menschen stehen, um eine Präsentation zu halten. Sobald wir es geschafft haben, verschwindet das Muster wieder, kommt aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beim nächsten Mal zu unserem Leidwesen wieder.

Im Coaching kann man lernen, wie man vor Gruppen Präsentationen hält. Übt man die Situation im Coaching stellt man fest, dass die Situation beherrschbar ist. Sie wurde gut eintrainiert und mit allen möglichen Fehlerwahrscheinlichkeiten durchleuchtet. Und plötzlich – man steht wieder vor einer Gruppe – ist die alte bekannte starke Nervosität und vor allem die Angst wieder da und man fragt sich, ob alles umsonst gewesen ist. Es hatte doch so gut geklappt. Oft kommt dann die Aussage: „das liegt mir halt einfach nicht.“

Es gibt Menschen, die einfach keine Erfahrung im Präsentieren haben. Da ist das Training hervorragend geeignet. Es gibt aber auch solche Menschen, bei denen noch andere Wirkmechanismen am Start sind, die nicht durch Training behoben werden können. Hier stellt sich in der auslösenden Situation immer wieder das gleiche unproduktive Verhalten ein, dass man beim besten Willen nicht abstellen kann. Sobald die Situation durch ist (auf welche Weise auch immer), verschwinden die Symptome und Gefühle wieder.

Ein Muster zeichnet sich dadurch aus, dass es deutlich als „vorübergehende“ Veränderung erlebt wird. Man ist für eine begrenzte Zeit gar nicht mehr man selbst, kommt aber später wieder zu sich.

Bei den unbewussten Mustern ist es schon schwieriger, diese zu entdecken. ….

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