Muster – Beispiele zum Wiederfinden – Teil IV


Jeder Mensch hat Muster (Verhaltensweisen, die scheinbar auf "Knopfdruck" zum Vorschein kommen; sich scheinbar nicht lenken oder verändern lassen und für Schwierigkeiten im täglichen Miteinander sorgen. Sie verschwinden und kehren wieder, wie es ihnen passt und jedes Mal fragt man sich, warum passiert mir das denn schon wieder? Warum verhält sich mein Gegenüber schon wieder so? Warum habe ich schon wieder so reagiert, obwohl ich das doch gar nicht wollte?


Muster sind Wechselspiele zwischen Menschen - egal ob privat oder im Beruf.





Beispiele:

  • wenn sich jemand Ihnen gegenüber irgendwann als bestimmend oder dominant entpuppt oder Sie sich in bestimmten Situationen anderen gegenüber so verhalten, es aber eigentlich gar nicht wollen;

  • wenn sich Ihr Partner/in nicht zu Ihnen bekennt oder Sie sich nicht bekennen können, obwohl sie es gerne täten;

  • wenn sich ein Partner/in, Kollege/Kollegin etc. als wenig hilfsbereit, ausnutzend und letztlich unachtsam erweist

  • wenn ein Partner/in häufig "nicht da" ist

  • wenn sich ein Partner/in plötzlich als ein ganz anderer entpuppt, als zu Anfang der Beziehung

  • wenn Sie in einer Beziehung immer wieder verletzt werden oder im Gegenteil wie ein "rohes Ei" behandelt werden

  • wenn Beziehungen scheinbar nur oberflächlich ablaufen

  • wenn Sie Partner/innen anziehen, die scheinbar das gleiche erfahren haben, was Sie ablehnen und es dann genau zu dem Abgelehnten kommt

  • wenn Sie in Ihrem Partner/in, Vorgesetzten, Nachbarn etc. plötzlich Ihren Vater, Ihre Mutter sprechen hören oder diejenigen sich Ihnen gegenüber auch so verhalten

  • wenn sich eine Beziehung oder eine Partnerschaft wie ein ständiges Ringen um Ziele und Plätze anfühlt, als wenn man dem anderen immer etwas geben müsste, um auch etwas zu bekommen; sich ständig in der Schuld fühlen, weil man etwas erhalten hat

  • wenn jemand ständig schlechte Laune hat, ohne dass es einen Grund noch ein falsches Verhalten einer anderen Person gibt

Dazu gehören aber auch

  • ständige hohe Leistung, die sich immer weiter nach oben schraubt; getrieben sein

  • Probleme im Job, u.a. mit Kollegen/innen, Vorgesetzten etc.

  • Mobbing

  • das eigene Unternehmen wird einfach nicht erfolgreich, obwohl man viel dafür tut

  • das gefühlt einsame Ankämpfen gegen Windmühlen

  • Projekte gestalten sich als schwierig, obwohl sie vom Verstand einfach zu händeln wären

  • Sprachlosigkeit in bestimmten Situationen

  • Handlungsunfähigkeit in bestimmten Situationen

und vieles mehr. Je neugieriger Sie sind, umso mehr fallen Ihnen Gegebenheiten auf. Oft werden diese auch in Coachings als "Einzelthema" behandelt, führen aber nicht zu einer Veränderung, weil der eigentliche Kern nicht aufgedeckt und bearbeitet wurde. Ein klassischer Perspektivwechsel oder Erlernen von Handlungsalternativen löst das Problem nicht. Hier muss den darunter liegenden Ursachen auf den Grund gegangen werden.

Dazu bedarf es keiner Psychotherapie, sondern einer etwas anderen Art des Coachings. das sich mit den geprägten, historischen und genetischen Zusammenhängen beschäftigt. Unterbewusst entwickelte Prozesse werden aufgedeckt und in optimalere Bahnen umgelenkt. Damit werden nicht funktionierende Prozesse ersetzt und die destruktiven Verhaltensweisen tatsächlich ersetzt.

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